Think Green: Nachhaltigkeit bei WINTERSTEIGER

Maschinen, Gebäude, Prozesse und Beziehungen: WINTERSTEIGER orientiert sich in allen Bereichen langfristig und richtet den Blick konsequent auf die Zukunft. Dadurch entsteht Nachhaltigkeit – für Mitarbeiter:innen, Kund:innen und Lieferant:innen.  

 

„Thinking about tomorrow“ – seit über 70 Jahren!

Bike Services: Smarte Filtertechnik und effiziente Energienutzung

Bike Services: Smarte Filtertechnik und effiziente Energienutzung

Unsere Bike Services Produkte leisten ihren Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit überall dort, wo sie zum Einsatz kommen. Der Fokus liegt nicht nur auf der effektiven Reinigung von Fahrrädern und der einfachen Handhabung der Maschinen. Eine effiziente Nutzung der vorhandenen Ressourcen – in dem Fall Wasser – kann hier einen großen Unterschied im täglichen Gebrauch machen. Bei der vollautomatischen Velobrush wird ein geschlossener Wasserkreislauf verwendet. Das Wasser wird durch den Einsatz von Filtern und Ölabscheidern wieder aufbereitet. So können je nach Verschmutzungsgrad zwischen 50 und 100 Fahrrädern mit nur einer Tankfüllung gewaschen werden. Bei der manuellen Veloclean Pro wird mit Niedrigdruck und Warmwasser gewaschen. Dadurch wird viel weniger Wasser verbraucht im Vergleich zu Hochdrucksystemen. Zudem ist die Fahrradwäsche selbst viel schonender. Auch bei der Veloclean Pro sorgt ein Ölabscheider dafür, dass das Schmutzwasser keine umweltschädlichen Schmiermittel enthält. Das Abwasser kann somit in den Kanal geleitet werden.

 

Besonders in alpinen und stark vom Tourismus getriebenen Regionen ist der schonende Einsatz der dort vorhandenen Ressourcen essenziell. Wir legen daher bereits in der Entwicklung unserer Maschinen ein besonderes Augenmerk darauf, dass diese möglich sparsam und umweltfreundlich sind.

Strom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage

Im März 2021 ging die erste Photovoltaik-Anlage mit einer Fläche von 2830 m², verteilt auf 7 Firmendächer und einer Leistung von 300 kWp, in Betrieb. Der 2022 fertiggestellte Neubau „Technik & Service Seedmech“ wurde ebenfalls mit PV-Modulen ausgestattet.

Insgesamt erreicht WINTERSTEIGER derzeit eine Leistung von 500 kWp und die gesamte Grundlast des Unternehmens kann mit Ökostrom abgedeckt werden. Zum Vergleich: Mit dem Sonnenstrom könnte WINTERSTEIGER 50 Haushalte versorgen.

Wärmeversorgung aus erneuerbarer Energie

2017 wurden die Gebäude am WINTERSTEIGER Standort Ried an das Geothermie-Netz der Energie Ried angeschlossen. Die umweltfreundliche Fernwärme aus heißem Tiefenwasser versorgt eine Fläche von 22.000 m2. Zwei Gasheizkessel mit 1.200 MW bzw. 750 MW Leistung konnten ersetzt und abmontiert werden.

 

1.954.980 kWh an Heizwärme wurden 2023 über die Geothermie bereitgestellt. „Die Heizung funktioniert wunderbar. Beim Anschließen an die Geothermie waren Umbauarbeiten notwendig, weil die neue Heizung auf Niedrigtemperatur ausgelegt ist. Dafür ist der Wartungsaufwand jetzt sehr gering“, erklärt Benjamin Hochholzer, Leitung Facility & Service. Das Geothermienetz, , ist das größte Geothermieprojekt Österreichs. Seit 2000 werden Braunau und Simbach mit Fernwärme versorgt, seit 2012 auch die Stadt Ried im Innkreis und weitere Umlandgemeinden.

Wärmerücklauf nutzen

Das 2022 errichtete Gebäude „Service & Technik Seedmech“ wird mit der überschüssigen Wärmerücklaufenergie der umliegenden Produktionsgebäude beheizt. Mit dieser innovativen Lösung wird ein zusätzliches Gebäude mit umweltfreundlicher Heizenergie aus dem Geothermienetz versorgt.

 

Durch die Niedrigtemperaturheizung (Betonkernaktivierung) wird eine Fläche von 1500 m² mit einem Rücklauf von nur ca. 60 °C beheizt. Die Heizleistung, die im Seedmech Gebäude benötigt wird, beträgt 110 kW – diese Heizung musste nicht installiert werden.

 

Zusätzlich sinken aufgrund der niedrigeren Temperatur des Wärmerücklaufs die Heizkosten insgesamt: Der Fernwärmetarif wird umso günstiger, je niedriger die Rücklauftemperatur ins Geothermienetz ist.

Energieeffiziente Hallenbelüftung

Die Produktionshalle der mechanischen Fertigung und der Oberflächenbeschichtung wird über eine sehr energieeffiziente Hallenbelüftung klimatisiert und mit Frischluft versorgt. Das Ziel der Investition war, ein besseres Produktionsumfeld für die Mitarbeiter:innen zu schaffen.

 

Die Belüftung arbeitet nach dem Funktionsprinzip Wärmeableitung: Die anfallende Wärmelast wird gezielt unter der Hallendecke erfasst und über das Dach abgeleitet. Kühlere Frischluft wird zugfrei durch Textilschläuche oder Quellluftauslässe (stufenlos, temperaturgeführte Regelung) eingebracht.

 

Mit der Belüftung wird nicht nur die Halle gekühlt, sondern auch permanent Frischluft zugeführt: Der typische Geruch von Kühlmittelemulsion ist in der mechanischen Fertigung gänzlich verschwunden, der Arbeitplatz für die Mitarbeiter:innen wesentlich verbessert.

Projekt „Firmenradl“: WINTERSTEIGER fördert aktive Mobilität

Seit April 2024 können sich WINTERSTEIGER Mitarbeiter:innen ein neues Fahrrad zu attraktiven Konditionen leasen: Allein in den ersten vier Wochen des Projekts haben sich bereits 60 Kolleg:innen für ein solches „Firmenradl“ entschieden. Das Firmenradl ist die Chance, ein hochwertiges Fahrrad – egal ob E-Bike, Mountainbike, Rennrad, Trekking- oder Citybike – sehr kostengünstig zu nutzen.

 

Die monatliche Rate wird direkt vom Bruttogehalt abgezogen: Über diese Gehaltsumwandlung reduziert sich die Bemessungsgrundlage für Lohnsteuer und Sozialversicherung, die Mitarbeiter:innen sparen also zusätzlich.

 

Inkludiert sind außerdem Versicherung und Service: Sollte etwas kaputtgehen oder z. B. der Akku nicht mehr richtig laden, ist das im Leasingvertrag inbegriffen, ebenso wie jährliche Servicearbeiten (z. B. das Einstellen der Gänge oder die Kontrolle der Bremsen).

 

Umweltbewusst und gesund

Mit dem Firmenradl setzt WINTERSTEIGER auf aktive Mobilität, denn Radfahren hält fit und ist umweltfreundlich. Die Nutzung des Fahrrads trägt zur Reduzierung von Luftverschmutzung und Treibhausgasemissionen bei.

Mehr als 130 E-Autos bei WINTERSTEIGER

E-Autos bei WINTERSTEIGER

Mehr als 130 E-Autos bei WINTERSTEIGER

Das Mobilitätsprojekt „Social Car“ ist ein voller Erfolg: Seit der letzten Lieferung fahren 100 Mitarbeiter:innen mit einem vom Unternehmen geförderten E-Auto. Zur Auswahl stehen die Modelle VW ID.3, Cupra Born und Fiat 500e. Die elektrischen Dienstautos dazugerechnet, zählt das Unternehmen bereits mehr als 130 E-Autos – das heißt, jeder sechste WINTERSTEIGER Mitarbeitende fährt elektrisch. Das Angebot des Social Car gilt für alle Mitarbeiter:innen an den 7 Standorten in Österreich: neben Ried auch in Mettmach, St. Martin, in Wien, Altach und Bartholomäberg in Vorarlberg sowie in Liezen in der Steiermark.

 

Parallel zum Fuhrpark werden die Ladestationen am Firmengelände kontinuierlich ausgebaut: 20 E-Parkplätze mit 22 kW gibt es bereits, zuletzt ging eine Schnellladestation mit 150 kW in Betrieb. Um den Strombedarf für die E-Mobilität nachhaltig zu decken, hat WINTERSTEIGER die bestehende Photovoltaik-Anlage am Firmensitz in Ried auf aktuell 500 kWp erweitert.